Wer sich wirtschaftlich betätigt, der kommt mit einer Vielzahl an Regelungsmechanismen in Berührung. Ob kleine Firma oder grosser Betrieb: jeder Ausdruck der unternehmerischen Freiheit beinhaltet zivilrechtliche, öffentlich-rechtliche und zum Teil auch strafrechtliche Komponenten.

Da Entscheidungen im Wirtschaftsleben häufig das Risiko beinhalten, rechtliche Grauzonen zu betreten, ist das Wirtschaftsstrafrecht für Unternehmer jeder Art von übergeordneter Bedeutung. Nicht nur im Steuerrecht, sondern auch im Baurecht oder bei der Geschäftsführung und Vertretung von wirtschaftlichen Einheiten können Entscheidungen die schmale Grenze zur strafbaren Handlung überschreiten – oft auch unbewusst und ohne den entsprechenden Vorsatz.

Dabei ist der Begriff Wirtschaftsstrafrecht kein fest umrissener Begriff: Er ist vielmehr die Bezeichnung für alle diejenigen Rechtsnormen, die bestimmte Handlungsweisen und Vorgänge sanktionieren und zu strafrechtlicher Beurteilung führen.

Korruption, Steuerhinterziehung und Misswirtschaft

Entscheidungsträger sind im wirtschaftlichen Alltag nicht nur gefragt, wenn es darum geht, das Unternehmen zu führen. Auch die Umgehung von Schäden und die Vermeidung von kaufmännischen Engpässen gehört zum Aufgabenbereich eines Unternehmers. Abhängig von der Grösse des Betriebs sind diese Angelegenheiten mitunter nur schwer zu überschauen: Hier kann es dann – oft auch unbemerkt – zu strafrechtlich relevanten Tatbeständen kommen:

  • Betrugsfälle gemäss Art. 146 StGB
  • Veruntreuungsfälle gemäss Art. 138 StGB
  • Verletzung von Geschäftsgeheimnissen gemäss Art. 162 StGB
  • Konkurs- und Betreibungsverbrechen gemäss Art. 163 StGB
  • Gläubigerschädigung gemäss Art. 164 StGB

Der Gesetzgeber greift hier zu den Regelungsmechanismen des Strafrechts, um das Wirtschaftsleben insgesamt zu schützen und Wirtschaftssubjekten die nötige Sicherheit im Umgang miteinander zu garantieren. Dabei kommt es nicht selten zu unschönen Prozessen, die den guten Namen eines Unternehmens nachhaltig schädigen können.

Müller & Paparis als Experten für Wirtschaftsstrafrecht

Wenn Sie in Ihrer wirtschaftlichen Betätigung vor einer gerichtlichen Auseinandersetzung stehen oder bereits im Vorfeld rechtliche Betreuung benötigen, sollten Sie sich von Profis unterstützen lassen. Eine entsprechende Beratung ist nicht nur empfehlenswert, sondern dringend nötig – anderenfalls verlieren Sie unter Umständen wertvolle Zeit. Wenden Sie sich an uns, damit wir Ihnen mit der nötigen Expertise und unseren erfahrenen Anwälten zur Seite stehen: Unsere Kanzlei ist Ihr kompetenter Partner, um Sie wirtschaftlich und rechtlich bestens zu beraten.

Experten

  • Betrugsfälle gemäss Art. 146 StGB
  • Veruntreuungsfälle gemäss Art. 138 StGB
  • Verletzung von Geschäftsgeheimnissen gemäss Art. 162 StGB
  • Konkurs- und Betreibungsverbrechen gemäss Art. 163 StGB
  • Gläubigerschädigung gemäss Art. 164 StGB